
Auf der linksextremistischen Plattform Indymedia wird im Vorfeld des AfD-Parteitags in Erfurt offen dazu aufgerufen, AfD-Politiker auf ihrer Anreise anzugreifen: „Als strategischen Ansatz werden wir an diesem Tag erstmals die Hausdächer von Gebäuden besetzen, die auf der Anfahrtroute der AfD-Faschisten liegen. Wir werden diese Dächer militant verteidigen und auch von diesen Angriffe ausführen.“
Andere Berichte erwähnen explizite Aufforderungen, Steine auf Polizisten zu werfen. Die Polizei rechnet mit bis zu 2.500 gewaltbereiten Linksextremisten. Trotzdem bezeichnet Linken-Chefin Ines Schwerdtner Blockaden, die den Parteitag „so weit blockieren, dass er nicht einfach normal stattfinden kann“, als „absolut legitimen Protest“.
Die Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Heidi Reichinnek, mobilisiert ebenfalls aktiv für das Bündnis „Widersetzen“, das den Parteitag verhindern will: „Am 4. Juli in Erfurt widersetzen wir uns gemeinsam mit euch dem Parteitag der rechtsautoritären AfD, um Widerstand zu leisten!“
Eine klare Distanzierung von den militanten Aufrufen bleibt aus. Doch auch das Bündnis „Widersetzen“ nimmt es anscheinend nicht so ernst mit der Strafbarkeit. In ihrer sogenannten „Rechtshilfebroschüre Thüringen 2026“ steht unter dem Abschnitt Sabotage: „Dabei können kleinere Dinge kaputt gemacht oder größere Brände gelegt werden.“ und weiter heißt es: „Lass dich nicht erwischen.“
👉🏻 AUF1 ist am Samstag in Erfurt vor Ort. Wir berichten hier auf unserem Telegram-Kanal. Folgen Sie uns jetzt und verpassen Sie keine wichtigen Informationen: @auf1tv
