
Elif Eralp will Berlin regieren und traut sich nicht, einen Namen stehen zu lassen. Im „Spiegel“ sagte sie, das Ausmaß des Antisemitismus in der Berliner Linken sei ihr nicht bewusst gewesen. Grenzüberschreitungen auf einzelnen Veranstaltungen habe sie nicht erwartet.
Die Journalisten hakten nach: „Damit meinen Sie Ibrahim Ibrahim, der den Hamas-Planer des 7. Oktober als Märtyrerhelden bezeichnete und auf der Neuköllner Wahlparty war?" Eralp antwortete: „Ja.“
Ibrahim gilt als Unterstützer der PFLP und reiste danach zu einer Konferenz im Hamas-Umfeld nach Istanbul.
In der Freigabe strich Eralp dann allerdings die Frage und ihre Antwort. Intern schrieb sie: „Ich kann mich und meine Familie für den Spiegel nicht in Gefahr bringen.“ Sie und ihr Mann hätten Angst vor diesen Leuten. Das Landeskriminalamt habe ihr geraten, nie konkrete Namen zu nennen. „Es geht um Leute mit Kontakten zur Hamas.“
Eine künftige Regierungschefin ändert ihre öffentliche Aussage, weil sie das Milieu fürchtet, mit dem Teile ihrer Partei feiern. Der „Spiegel“ spekuliert selbst, wie weit die Macht dieser Kreise reicht.
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