
Weil er sein kleines Kind schĂŒtzen wollte, wurde ein junger Familienvater in Berlin-Friedrichsfelde brutal zusammengeschlagen. Angehörige einer Sinti-und-Roma-Familie aus RumĂ€nien sollen im Hof des Mietshauses, in dem Steven K. mit seiner Familie lebt, wiederholt gegrillt haben. Laut Hausordnung ist das Grillen dort jedoch untersagt. Der Rauch zog nach Angaben des Vaters direkt ins Kinderzimmer und machte LĂŒften unmöglich.
Am Sonntag wies Steven K. die grillenden Nachbarn deshalb mehrfach auf das Verbot hin. Da diese offenbar keinerlei Einsicht zeigten, rief er am frĂŒhen Nachmittag die Polizei. Doch die Beamten sollen wenig hilfreich reagiert haben. Offenbar war der Polizei bewusst, dass die bereits bekannten TĂ€ter gefĂ€hrlich sein könnten. Denn am Telefon soll Steven K. geraten worden sein, sich zu seiner âeigenen Sicherheitâ zunĂ€chst in seine Wohnung zurĂŒckzuziehen, bis Beamte eintreffen.
FĂŒr viele ist das ein Skandal: Deutschland scheint mittlerweile so unsicher geworden zu sein, dass die Polizei eigenen BĂŒrgern empfiehlt, sich lieber zurĂŒckzuziehen, wenn sie ihre migrantischen Nachbarn lediglich auf ein einfaches Grillverbot hinweisen.
Trotz der Zusage der Beamten lieĂ die Polizei offenbar auf sich warten. Nicht jedoch die Angehörigen der rumĂ€nischen Sinti-und-Roma-Familie: Kurz nach dem Telefonat soll ein Auto vorgefahren sein, aus dem mehrere Familienmitglieder ausgestiegen seien. AnschlieĂend sollen zwei MĂ€nner den jungen Familienvater attackiert, ihm Pfefferspray ins Gesicht gesprĂŒht und auf ihn eingeschlagen haben. Selbst als Steven K. bereits am Boden lag, sollen die Angreifer weiter gegen Kopf und Körper getreten haben. Nur das Eingreifen anderer Nachbarn, die die Migranten vertrieben, habe Schlimmeres verhindert.
Steven K. erlitt heftige Verletzungen. Obwohl die mutmaĂlichen TĂ€ter der Polizei laut Bericht namentlich bekannt sind, wurden sie bislang offenbar noch nicht festgenommen.
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