„Ein Marsch, den ich ‚der letzte Marsch‘ nennen wollte, denn keines unserer Kinder sollte seiner Familie so entrissen werden, wie Louis es wurde“, mit diesen Worten rief die Mutter des brutal ermordeten Louis am Sonntag in Narbonne, Frankreich zum „letzten Marsch“ für ihren geliebten Sohn auf. Dem Aufruf folgten bis zu 4.500 Teilnehmer. Sie zogen vom Rathaus der Stadt bis zum Tatort.
Emotional wurde es, als die Mutter von Louis am Tatort das Wort ergriff: „Ich will dir nicht Lebewohl sagen, ich bin dazu nicht fähig“, so die trauernde Mutter, die ergriffen fortfuhr: „Deine Gitarre ist noch immer zu Hause, sie wird nun schweigen — so wie du.“ Herzzerreißende Worte, die sie jedoch auch mit einer klaren Forderung an die Politik verband: „Ich will nichts mehr von strafmildernder Minderjährigkeit hören.“
Diese Forderung der Mutter hörte auch die anwesende EU-Abgeordnete Marion Maréchal, Nichte von Marine Le Pen. Sie schrieb dazu auf ihrem X-Kanal: „Die Barbaren, die Louis getötet haben, dürfen nicht von der Entschuldigung der Minderjährigkeit profitieren.“
Der 17-Jährige war am 19. Juni auf ein Baustellengelände gelockt, brutal zusammengeschlagen und schwer verletzt zurückgelassen worden. Drei Tage später starb er im Krankenhaus, AUF1 berichtete.
Videoquelle: X-Kanal von Ligne Droite & ASLA
