
Die FSK ist eingeknickt: Nach wochenlanger Kontroverse um Uwe Bolls neuen Film „Citizen Vigilante“, AUF1 berichtete, hat die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft eine bemerkenswerte Kehrtwende vollzogen. Der zunächst ausgebremste Rache-Thriller darf in Deutschland nun doch im Kino gezeigt werden. Allerdings nur für Personen ab 18 Jahren.
Wie die FSK mitteilt, erhielt „Citizen Vigilante“ am 6. Juli 2026 für die Kinoauswertung das Kennzeichen „ab 18“. Damit ist der Weg für Aufführungen in deutschen Kinos grundsätzlich frei.
⚠️Aber für DVD, Blu-ray und Streaming gilt diese Freigabe jedoch nicht: Dafür läuft laut FSK weiterhin ein eigenes Prüfverfahren.
In den sozialen Medien wird die plötzliche Kehrtwende vor allem dem massiven öffentlichen Druck und der Solidarisierung durch Elon Musk zugeschrieben. Der X-Chef hatte den Film zeitweise auf seiner Plattform verfügbar gemacht und damit die internationale Aufmerksamkeit auf den Fall gelenkt, AUF1 berichtete. „Das ist die Macht von X“, heißt es etwa in einem Kommentar.
Laut Kino.de ist „Citizen Vigilante“ bei großen Kinoketten wie Cinestar, CinemaxX und UCI bereits im System gelistet. Ob und wann es zu einem breiten Kinostart kommt, bleibt vorerst offen.
📺 Das AUF1-Interview mit Uwe Boll zu seinem Film können Sie hier nachsehen: https://auf1.tv/nachrichten-auf1/regisseur-uwe-boll-bei-auf1-mein-film-wurde-verboten-weil-er-zu-kritisch-war
