
Der Fall des gnadenlosen EU-Tötungserlasses gegen die seit 150 Jahren angesiedelten Lieblingshirsche des österreichischen Kaisers schlägt hohe Wellen, AUF1 berichtete. Nun will Österreich das Brutal-Gesetz kippen. Der österreichische Agrarminister Norbert Totschnig zeigt sich in dieser Sache kämpferisch: „Wir kämpfen um eine Sonderlösung für unsere Züchter, damit sie ihr Sika-Wild weiterhin züchten dürfen. Ein Antrag an die EU ist unterwegs.“
Die Zahl der zunächst vermuteten 3.000 Hirsche ist stark angestiegen. „Wir haben noch einmal nachgezählt“, sagt der Agrarminister und fährt fort: „Die Zahl der Hirsche, die sterben müssten, ist sogar auf 7000 gewachsen.“
💥Die Wogen über den Brüsseler Tötungserlass lassen auch bei den Internetnutzern den Zorn steigen: „Wer beschließt in der EU eigentlich so einen Scheiss, Tiere und Menschen sind doch nur noch Spielball der EU und den Regierungen“, heißt es in einem Kommentar auf Facebook. „Politiker sind auch eine Invasive Art“, schreibt ein anderer. Ein weiterer Kommentar sagt schlicht: „Dieser Tiermord gehört verboten!“
Ob der Wunsch der österreichischen Sonderlösung in der EU Gehör findet, bleibt abzuwarten.
