
Seit der Corona-Zeit stagniert die Impfquote bei der HPV-Spritze. Das will Berlins Gesundheitssenatorin Ina Czyborra jetzt ändern. „Wir müssen HPV-Impfungen gut zugänglich machen. Da, wo junge Menschen sind. Am besten in Schulen“, fordert die Sozialdemokratin. HPV sind humane Papillomviren, die meist sexuell übertragen werden und unter anderem Gebärmutterhalskrebs sowie weitere Krebsarten auslösen können.
In Berlin liegt die Impfquote bei 15-jährigen Mädchen derzeit bei 59 Prozent, bei Jungen bei 41 Prozent. Schon seit 2007 wird die Impfung für Mädchen empfohlen, seit 2018 auch für Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren.
Deutschland liegt beim HPV-Schutz 10 Prozent unter dem europäischen Durchschnitt. Jetzt prüft der Gemeinsame Bundesausschuss laut Senatsangaben, ob das Thema HPV fester Bestandteil der Vorsorgeuntersuchung U10 werden soll.
