
Der Ex-Banker Martin Blessing, Investitionsbeauftragter von Kanzler Friedrich Merz, hat im Interview mit dem Handelsblatt klargestellt: In Gesprächen mit ausländischen Konzernen spielen mögliche AfD-Wahlsiege in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern kaum eine Rolle.
Ein Blick nach Österreich zeigt es deutlich: Dort sitzt die FPÖ in Landesregierungen – ohne wirtschaftliche Einbrüche. Im Gegenteil: Die Lage blieb stabil.
„Ausländische Geldgeber sehen Deutschland oft positiver, als wir uns selbst sehen“, so Blessing.
Deutlich sensibler reagieren Blessing zufolge die Investoren auf linke Enteignungsforderungen und Mietendeckel. Deshalb schauen diese vor allem auf die Berlin-Wahl im September. Dort könnte es nach aktuellen Umfragen zu einer Koalition aus SPD, Grünen und Linken kommen. Offenbar ein Albtraum für ausländische Investoren.
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