
Vertreter von SPD, Grünen, Linken und FDP haben auf Einladung des Rats der Imame mitten im Landtagswahlkampf an einer Diskussionsrunde mit Repräsentanten der Berliner Dar-Assalam-Moschee in Neukölln teilgenommen. Die Veranstaltung wurde im Verein Neuköllner Begegnungsstätte durchgeführt, der Träger der Moschee ist. Die Dar-Assalam-Moschee wurde von den Sicherheitsbehörden lange der islamistischen Muslimbruderschaft zugeordnet. Ihr Vorsteher, Imam Taha Sabri, ließ sich noch im Jahr 2012 gemeinsam mit dem inzwischen gesuchten Hamas-Funktionär Amin Abu Rashid fotografieren. Die Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp kommentierte die Vorwürfe nur mit den Worten – Zitat – „Man muss über muslimisches Leben sprechen können, ohne über religiösen Extremismus zu reden. Dafür sind wir hier.“ Weiter äußerte sie: „Ich finde, wir reden viel zu wenig über antipalästinensischen Rassismus in dieser Stadt.“
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