
Jetzt testet das Pharma-Unternehmen Moderna seine erste modRNA-Spritze gegen Krebs. Doch: Die experimentelle Gen-Injektion „mRNA-4200“ erzwingt die Produktion von sieben Eiweißen im Körper – die Moderna allesamt nicht bekanntgegeben hat. Laut dem Journalisten Jon Fleetwood seien viele Fragen nicht geklärt – etwa, was passiert, wenn der Körper über einen längeren Zeitraum angewiesen wird, Tumor-Proteine zu produzieren. Unklar sei ebenso, ob die Tumor-Eiweiße auch in andere Bereiche des Körpers gelangen als in die erwünschten. Und: Die Tumor-Eiweiße könnten über Körperflüssigkeiten an andere Menschen übertragen werden.
Doch während diese Fragen offenblieben, habe Moderna „Menschen zu Produktionsstätten für nicht offengelegte Tumorproteine gemacht“, so Fleetwood. Bei dem Präparat handelt es sich übrigens nicht um eine individualisierte Krebsspritze, sondern um ein Standardprodukt, das bei vielen verschiedenen Krebsarten angewandt werden soll.
