☢️ Nach Drohnenangriff auf Moskau: Putin-Vertrauter fordert Atomschlag
19.6.2026, 13:15:25

Nach dem ukrainischen Drohnenangriff auf eine Ölraffinerie nahe Moskau, AUF1 berichtete, melden sich in Russland erneut Hardliner zu Wort.

Einer von ihnen ist der Oligarch Konstantin Malofejew. Er beklagte, Russland kämpfe bisher nur „mit halber Kraft“. Seine Forderung: der Einsatz jener Atomwaffen, die Russland angeblich genau „zum Gewinnen“ aufgebaut habe.

Auch Parlamentspräsident Wjatscheslaw Wolodin drohte mit härteren Schlägen und „noch mächtigeren Waffen“.

Westliche Kommentatoren stufen diese Drohungen immer häufiger als leere Worte ein. Denn obwohl seit Beginn des Krieges immer wieder nukleare Drohungen aus Russland laut wurden, hat die russische Armee eine solche Waffe bislang nie eingesetzt.

So betonte beispielsweise Brigadegeneral a. D. Klaus Wittmann vor einiger Zeit in einem Interview: „Ich kann nur eins sagen: Putin weiß selbst am besten, dass Atomwaffen heute zur Kriegsführung nicht mehr geeignet sind. Nur noch zur Abschreckung, zur Erpressung und Einschüchterung, gegenüber dem, der sich erpressen lässt. Und da hat Putin in den letzten Jahren mit ewig neuen Drohungen atomarer Einsätze sehr geschickt mit den Ängsten, besonders der Deutschen, gespielt. Ich halte einen Atomwaffeneinsatz von russischer Seite für maximalst unwahrscheinlich.“

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