
Beim Senatsempfang fĂŒr neue Lehramtsreferendare im Hamburger Rathaus fiel eine Aussage, die fĂŒr Empörung sorgt. Hamburgs BildungsstaatsrĂ€tin Katharina von Fintel forderte die angehenden LehrkrĂ€fte unverblĂŒmt dazu auf, im Klassenzimmer politisch nicht neutral zu bleiben. Wörtlich erklĂ€rte sie: âNeutral im Sinne von Parteipolitik â ja. Aber nicht neutral gegenĂŒber Diskriminierung, Menschenfeindlichkeit oder Angriffen auf Demokratie und Rechtsstaat.â
Damit macht von Fintel unmissverstĂ€ndlich klar, dass Lehrer nach ihrem VerstĂ€ndnis aktiv in die politische Meinungsbildung ihrer SchĂŒler eingreifen sollen. Offen rĂ€umt sie ein, dass es Aufgabe der PĂ€dagogen sei, politische Haltungen und den Rahmen von Diskussionen maĂgeblich zu beeinflussen. âVielleicht haben Sie in letzter Zeit selbst erlebt, wie sich GesprĂ€che verĂ€ndern und plötzlich Dinge gesagt werden, die frĂŒher unaussprechlich schienen ⊠Genau da sind Sie gefragtâ, so die StaatsrĂ€tin.
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