
Ein Entwickler aus Barcelona hat massive Sicherheitslücken bei einem Staubsaugerroboter des Herstellers DJI aufgedeckt. Eigentlich wollte er nur sein eigenes Gerät mit einem PlayStation-Controller steuern – stattdessen erhielt er Zugriff auf etwa 7.000 Roboter weltweit. Über die Server des Unternehmens konnte er Live-Bilder der Kameras abrufen, Mikrofone aktivieren und daraus sogar Grundrisse von Wohnungen erstellen.
Das Problem lag offenbar in einer fehlerhaften Backend-Berechtigung: Jeder authentifizierte Client konnte auf die Daten fremder Geräte zugreifen. DJI hat die Lücke inzwischen geschlossen. Der Vorfall zeigt jedoch eindrücklich, wie tief digitalisierte Alltagsgeräte in die Privatsphäre eindringen – und welches enorme Überwachungspotenzial bei solchen Sicherheitslücken entsteht.
