
„Wir haben eine Waffenruhe ab Mitternacht des 6. Mai vorgeschlagen (…) „Gestern und heute ist diese Waffenruhe von Russland gebrochen worden. Die spiegelbildliche Reaktion auf die russischen Angriffe sind unsere Langstrecken-Sanktionen“, schrieb der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Donnerstag in den sozialen Medien.
Was Selenskyj als „Langstrecken-Sanktionen“ bezeichnet, sind Drohnenangriffe. Angriffe, die in Russland so kurz vor der für Samstag geplanten Siegesparade in Moskau für erhebliche Sorgenfalten sorgen. Denn die ukrainischen Drohnen erreichten laut russischen und ukrainischen Quellen Gebiete mehr als 1.500 Kilometer von der Grenze entfernt. Auch die Region rund um Moskau soll betroffen gewesen sein.
Die von Russland für Freitag und vor allem Samstag erhoffte Waffenruhe, AUF1 berichtete, scheint damit praktisch ausgeschlossen. Offenbar sieht man das auch in Kiew so. Denn von dort aus warnte Selenskyj ausländische Staatsvertreter ausdrücklich davor, zur Parade nach Moskau zu reisen.
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