
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat heute die kommenden Social-Media-Beschränkungen für Jugendliche vorgestellt, AUF1 berichtete. Demnach sollen Personen unter 13 Jahren gar keinen Zugang zu sozialen Medien erhalten. Zwischen 13 und 15 Jahren soll eine Nutzung nur mit von den Eltern kontrollierten „Mini-Konten“ möglich sein.
Der Zugang zu allen sozialen Medien, Videoplattformen, KI-Assistenten und Online-Spielen soll an die Altersverifikations-App der EU geknüpft werden. Von der Leyen betont: „Das Alter wird mithilfe EU-zertifizierter Tools überprüft beispielsweise mit unserer App zur Altersverifizierung. Diese App basiert auf sogenannten Zero-Knowledge-Proofs, das bedeutet, dass die Plattform nur eine einzige Information erhält, ob man alt genug ist, um Zugang zu erhalten oder nicht."
Die App-Betreiber, in diesem Fall also die EU, erwähnt von der Leyen allerdings nicht. Kritiker warnen bereits, dass Brüssel so ein Werkzeug schafft, um das Internetverhalten eines jeden Nutzers nachvollziehen zu können.
Und noch ein Punkt bietet Beobachtern Grund zur Sorge: Die Plattformen müssen in Zukunft nachweisen, dass ihre Nutzung ungefährlich ist. Dafür müssten sie allerdings offenlegen, wie ihre Algorithmen funktionieren. Insbesondere die Plattform X von Elon Musk hatte dies stets verweigert, um keine Grundlage für weitere Zensurmaßnahmen zu schaffen.
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