
Erste Sorgenfalten bei Viktor Orbán: Bei den Direktmandaten zieht Tisza davon. Bei einem Auszählungsstand von 53 Prozent zeichnet sich derzeit ein Sieg der pro-EU-Opposition ab.
Damit scheint sich zu bestätigen, was AUF1 vermutet hat: Obwohl Fidesz bei den Listenstimmen mit 45 zu 41 Prozent weiterhin führt (Mi Hazánk kommt auf sieben Mandate), könnte sich Tisza über die Direktmandate durchsetzen.
Doch eine entscheidende Frage bleibt offen: Sollte Tisza keine Zweidrittelmehrheit erreichen, kann die neue Regierung weder die Medien auf Linie zwingen, noch den Euro einführen – denn wichtige Punkte sind in der Verfassung verankert.
Das Schicksal Ungarns dürfte sich also erst mit den letzten ausgezählten Stimmen entscheiden.
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