
Am 17. August 2026 tauschten Bildungsministerium und Aufsichtsbehörde die gesamte Schulleitung der Karolina-Burger-Realschule plus in Ludwigshafen aus, AUF1 berichtete. Doch nur zwei Tage später lösten Schüler erneut zweimal absichtlich den Feueralarm aus. Außerdem kam es zu einer Schlägerei zwischen einem 14-jährigen Ex-Schüler und einem 14-jährigen Schüler. Die Feuerwehr rückte aus, die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung. Zeitgleich sind weiterhin 17 von rund 54 Lehrkräften krankgemeldet.
Laut Medienberichten schildern Schüler weiterhin, dass ältere Mitschüler Jüngeren ihr Essen und Geld abnehmen. Eine Schülerin sagte zu den Medien: „Wenn die Lehrer blöd sind oder schlecht erklären, dann gibt es eine Rache-Aktion.“ Das Auslösen des Feueralarms ist nur ein Beispiel von vielen. Lehrer schilderten auch von zerstochenen Autoreifen und Morddrohungen.
An der Migrantenschule haben etwa 90 Prozent der Schüler einen Migrationshintergrund. Eine alleinerziehende Mutter kämpfte vergebens darum, dass ihre Tochter nicht auf diese Schule gehen muss. Da alle anderen Schulen derart überfüllt sind, kam ihre Tochter per Losverfahren auf die Migrantenschule. „Ich habe jeden Tag Angst um meine Tochter. Sie ist die einzige Deutsche in der Klasse. Pausenbrot traut sie sich nicht zu essen, weil sie wegen der Salami darauf angegangen wird.“
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