
Der AfD-Bundestagsabgeordnete Martin Sichert geht weiter gegen seinen Ausschluss von der Landratswahl im niedersächsischen Landkreis Friesland vor. Gestern legte er Einspruch gegen das Ergebnis der Wahl vom 13. September ein. Das teilte Sichert selbst mit.
Sichert hat angekündigt, notfalls durch sämtliche Instanzen bis zum Bundesverfassungsgericht zu gehen. Wörtlich kommentiert er: „Es geht darum, ob Deutschland inzwischen eine Bananenrepublik ist oder ob wir in einer Demokratie leben.“
Der Kreiswahlausschuss hatte Sichert im Juli nicht zur Landratswahl zugelassen, AUF1 berichtete. Das Gremium zweifelte an seiner Verfassungstreue. Als Beweise für seine Einstellung wurden unter anderem seine Ämter in der AfD herangezogen. Sichert ist nicht vorbestraft, auch nicht wegen Äußerungsdelikten.
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