
Diese Zahl wird von Tagesschau, Bild & Co. nicht aufgegriffen: Selbst Wahlsieger Tisza spricht von einer auffallend hohen Zahl möglicher Unregelmäßigkeiten. Kampagnenleiter Péter Tóth erklärte auf der eigenen Wahlparty, es habe rund 2.000 Beschwerden von Wählern gegeben.
Zum Vergleich: Bei den bis heute wegen Auszählungsfehlern angezweifelten Bundestagswahlen gab es maximal 900 Einsprüche. Dennoch relativiert Tóth: Größere Zwischenfälle habe es nicht gegeben.
Brisant ist auch eine weitere Meldung: Das ungarische Fernsehen berichtete am Abend, im Falle einer Tisza-Niederlage seien Ausschreitungen in der Budapester Innenstadt geplant gewesen. Oppositionsnahe Medien kritisierten zwar die Verbreitung dieser Information – widersprachen ihr jedoch nicht ausdrücklich.
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