Die moderne Medizin blickt meist auf biochemische Prozesse: Rezeptoren, Entzündungsbotenstoffe, Hormone, Medikamente. Prof. em. Dr. Eliane J. Müller, langjährige Zell- und Molekularbiologin an der Universität Bern, richtet den Blick in dieser QS24-Sendung auf eine andere Ebene: auf bioelektrische und magnetische Felder, die nach ihrer Einschätzung ebenfalls Einfluss auf biologische Regulation haben könnten.
Im Gespräch erklärt Müller, warum sie sich mit sogenannten morphogenetischen Feldern, Stammzellen und natürlichen Frequenzen beschäftigt hat. Ausgangspunkt ihrer Forschung war die Frage, ob sich adulte Stamm- bzw. Vorläuferzellen nicht invasiv durch ein homogenes, niederfrequentes Magnetfeld beeinflussen lassen. Besonders im Fokus stehen dabei die Schumann-Resonanz um 7,83 Hertz sowie die Kombination mit 432 Hertz.
Müller berichtet von Laborversuchen mit menschlichen Haut-Stammzellen bzw. Vorläuferzellen, bei denen bestimmte Magnetfeld-Konfigurationen mit erhöhter Zellvermehrung, reduzierten Entzündungs- und Stressmarkern sowie Hinweisen auf eine verbesserte Stressresilienz der Zellen einhergingen. Zugleich betont die Sendung: Es handelt sich nicht um ein klassisches Medizingerät und nicht um eine Therapieaussage, sondern um Forschung an der Schnittstelle von Zellbiologie, Physik und Prävention.
Auch erste Untersuchungen am Menschen werden angesprochen, darunter eine kleine EEG-Pilotstudie mit Messungen im Alpha- und Theta-Bereich sowie eine größere, randomisierte und doppelblinde Untersuchung, die laut Müller noch ausgewertet wird. Die zentrale Frage bleibt: Können natürliche Frequenzen und sanfte Magnetfelder den Organismus in einen Zustand bringen, in dem Regeneration und Stressregulation besser gelingen?
Den Originalbeitrag unserer Schweizer Kollegen von QS24.tv finden Sie hier:
https://youtu.be/ZcqWRvhGzLA


