Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt bot die AfD den anderen Parteien Gespräche an. Als einzige Fraktion erklärte sich das BSW dazu bereit. Inzwischen haben erste Gespräche stattgefunden. Doch in den vergangenen Tagen gab es Irritationen. Auslöser waren unter anderem Äußerungen von AfD-Spitzenmann Ulrich Siegmund zur möglichen Ansiedlung eines Rüstungskonzerns in Sachsen-Anhalt und zu einer von ihm angekündigten Abschiebeoffensive. Das BSW kritisierte diese Aussagen deutlich. Die stellvertretende BSW-Fraktionsvorsitzende in Magdeburg, Claudia Wittig, will dennoch an den Gesprächen festhalten und hofft auf gemeinsame Projekte. Im Exklusivinterview mit AUF1 sagte sie: „Wir lassen uns von einzelnen fehlgeleiteten Äußerungen nicht ins Boxhorn jagen.“
